Inlinerin Caro und Schwimmer Mänu machten sich schon früh auf den Weg richtung Schwimmstart Rorschach.

Unsere Wasserratte sprang punkt acht Uhr in den Bodensee und schwamm die geforderten 3km. Er hatte gegen Schluss ein wenig zu kämpfen, schaffte es dann aber doch noch ganz gut und übergab in Altenrhein unserer Skaterin den Zeitmesschip. Diese hatte nun die längste je an einem Gigathlon gefahrene Inline Strecke zu bewältigen. Endlos lange 57km gings alles durchs Rheintal flussauwärts bis nach Schaan.

Unterdessen trafen Läuferin Sarah, Biker Geri und ich mit meinem Renner in Schaan ein und warteten auf Caro. Auch hier hatte es schon viele Leute in der Wechselzone.

 

Dank des Rückenwinds war Caroline rund eine halbe Stunde schneller als erwartet und ich konnte bereits um 12.30 Uhr mit meinem Drahtesel losfahren. Sie konnte ihre Strecke ohne nenneswerte Probleme durchziehen und war nach 2h 41min überglücklich am Ziel.

Meine Route führte mich zuerst über die Grenze bis kurz vor Feldkirch. Dort gabs dann zum Einsteigen einen kleinen aber steilen Aufstieg von 100 Hm, um gleich wieder in die Talsohle nach Frastanz zu fahren. Dann folgte ein gleichmässiger Aufstieg über 400 Hm bis St. Gerold/Thüringerberg. Bereits da konnte ich ein regelmässiges Tempo fahren und ich fühlte mich sehr gut.

Im Aufstieg zum Faschinajoch konnte ich meinen Rhytmus beibehalten und die paar Regentropfen waren einen willkommene Abkühlung. Um 15.05 war ich oben und somit war das Teilziel, vor der Neutralisation wegen einem Autorennen (!!!) auf dem Pass zu sein, erreicht. Wäre ich nach 15.45 Uhr eingetroffen hätte ich bis 16.30 Uhr warten müssen. Den Zeitmesschip hätte ich dann unserer Bergläuferin nicht mehr persönlich übergeben könne, da sie um 17.15 Uhr Sammelstart hätte. Da hatte ich null Bock drauf und gab dementsprechend Gas.

Den 400Hm Aufstieg zum Furkajoch konnte ich dann auch noch durchdrücken und machte mich an die spassige und rasend schnelle Abfahrt ran. Die letzten 10 km von Rankwell bis zum Ziel Oberriet waren dann nur noch ein nicht endender Kampf mit dem Wind und dem Asphalt. Aber auch das ging irgendwie noch und so konnte ich nach 4h 06min Fahrzeit um 16.35 Uhr Sarah auf die Laufpiste resp. den Wanderweg rauf zum Hohen Kasten schicken. Ich war kaputt aber überglücklich.

Während Sarah nun beweisen konnte, ob sie wirklich was auf dem Kasten hat oder doch zu hoch pokerte, machten sich die restlichen vier Teammitglieder auf den Weg nach Brülisau, wo die letzte Wechselzone des Tages war.

      Auf einmal lief uns noch Skilager Küchenchefin Priska über den Weg. Auch die Gigathlonwelt ist nur ein Dorf!

      Die Biker warten in der Wechselzone Brülisau

       In der Bildmitte der Hohe Kasten

 

Sarah lief ebenfalls ein tolles Rennen und war nach 2h 16min auf dem Kasten angekommen. Wie am Vortag lernte sie wieder einige andere Leidensgenossen kennen und hatte Spass auf der Strecke. Auf dem Berg wurde das Rennen dann neutralisiert, denn sie musste zuerst mit ihrer ihr zugewiesenen Gondel runter nach Brülisau.

Dann um 19.45 Uhr kam unser Bergfloh mit der Luftseilbahn unten an und Geri machte sich auf den Weg. Um der drohenden Dunkelheit zu entfliehen, gab er von Anfang bis Ende Vollgas ohne Rücksicht auf Verluste und fuhr ein unglaubliches Rennen. Um 22.10 Uhr, gerade noch vor der totalen Finsternis, kam er im Zeltcamp Kreuzbleiche ins Ziel. Er hatte eine Zeit von 2h 13min, was ihn in der Disziplinenwertung ins vordere Drittel brachte.

      Sarah (links) im Ziel

      Geri montiert den Chip und los gehts

      Geri nach seinem Husarenritt im Ziel

      Das ganze Team wieder beisammen. Der Tag ist geschafft!!!

 

Alle waren überglücklich den Hilly Saturday besiegt zu haben und das wir fast überall (teils deutlich) schneller waren als im Vorfeld geplant, machte die Sache noch schöner. Nun musste es schnell gehen. Essen, duschen und dann ab ins Körbchen denn der Wecker wird uns morgen 4.45 Uhr wieder aus dem Schlaf wiegen. Mit dem Flowing Sunday wird dann der Gigathlon leider schon wieder zu Ende gehen.

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