Heute fuhr ich mit dem Bike von Beckenried rauf zum Brisenhus. Die Temperaturen waren frischer als auch schon und so müsste ich zum ersten Mal seit langem wieder die langen Velokleider auf eine Tour mitnehmen.

Ich startete bei der Talstation der Klewenalpbahn und fuhr zuerst unspektakulär und zu Beginn sehr steil eine Asphaltstrasse im Wald hoch. Aussicht gleich null.

 

Bei etwa 700m tauchte ich in den Nebel ein. Der hielt an bis knapp unterhalb Tannibüel. Dort konnte ich dann ein tolles Nebelmeer bestaunen.

 

Von Tannibüel weg fehlten dann noch 200 Höhenmeter bis zum Brisenhus. Diese hatten es dann in sich. Es ging eine äusserst steile Schotterstrasse hoch, welche für mich gerade noch so fahrbar war.

Vorallem der Schlussaufstieg vom Tipizeltdorf Biel weg hatte es in sich und geht unter die Kategorie giftig. Oben auf dem Sätteli auf 1757m erreichte ich den höchsten Punkt des Tages. Ich hatte einen herrlichen Blick auf das tolle Nebelmeer und rollte die letzten paar Meter runter zum Brisenhus.

      Blick vom Sätteli zum Brisenhus

 

Leider war niemand zu Hause. Gerne hätte ich was gegessen. Zum Glück hatte ich noch ein Sandwich dabei, da ich bereits im voraus mit einer geschlossenen Hütte rechnete hier.

Nach dem Mahl gings auf den ersten Singletrail des Tages. Vom Brisenhus fuhr ich runter zum Brändlisboden. Der Trail war sehr anspruchsvoll, aber ein gute Übung für mich. Unfahrbare Stellen hatte es wenige, aber ein paar Mal kostete es dann doch ein bisschen mehr Überwindung. Ich fuhr dann getreu dem Motto "einfach laufen lassen" den Trail runter. Und mein Bike und dessen neuen Pneu "Racing Ralph" von Schwalbe spielten hervorragend mit.

Ich war dann doch ein wenig erschöpft unten, weil ich versuchte so viel wie möglich zu fahren. Auch die Handgelenke meldeten sich, doch gelohnt hat sich dieses Unterfangen alleweil. Würde ich wieder so machen. Weiter gings dann auf einer Piste bis nach Niederrickenbach. Leider fuhr ich dann wieder in den Nebel rein.

      Kurz vor Niederrickenbach - wieder in den Nebel rein

      Niederrickenbach

 

Von Niederrickenbach fuhr ich nach Alpboden und von dort weiter die Teerstrasse runter richtung Dallenwil.

      Sichtverhältnisse nach Niederrickenbach...

 

In der Abfahrt zweigten dann ständig Wanderwege ab von der Strasse. Jedesmal sah ich sie mir an. Doch es sah mir jeweils immer zu steil und zu unübersichtlich aus. Doch den etwa vierten Weg packte ich dann einfach mal.

Im Vergleich zur Asphaltstrasse machte der Trail die Abkürzung gerade runter und er war genau der richtige Mix für mich zwischen knifflig und spassig. Viermal spuckte mich er mich auf die Teerstrasse wieder raus und auf der anderen Seite ging das Vergnügen gleich wieder weiter. So muss es sein!

 

Nach diesem Trailspass gings nach Büren. Von dort fuhr ich der Engelberger Aa entlang bis Wilerbrügg. Von dort wählte ich die Strasse über den Ennerberg zurück nach Beckenried.

      Weg der Engelberger Aa entlang

      Vierwaldstättersee

 

Kurz vor dem Ziel brauste ich noch über einen kurzen aber netten Wiesentrail, bevor ich wieder in Beckenried ankam.

      Wiesentrail kurz vor Beckenried

 

GPX-Datei: Brisenhus.gpx

Google-Earth Datei: Brisenhus.kml

Distanz: 40 km / Höhenmeter: 1700m