Der zweite Tag meines Blitzurlaubs im Tessin führte mich auf die bekannte Runde rund um den Monte Arbostora. Diese Tour machte ich schon letztes Jahr bei herrlichstem Sommerwetter. Dieses Jahr waren die Trails sehr stark mit Laub verdeckt, was die ganze Sache nicht zwingend vereinfachte.

Nach dem Start beim Bahnhof Lugano fuhr ich runter nach Paradiso um am Fuss des Monte Salvatores gleich wieder rauf zu fahren. Die Hauptstrasse führte mich nach Pazzallo, wo der Einstieg in den ersten Trail des Tages war.

      Einstieg in den Trail bei Pazallo

Dieser erste Laub bedeckte Trail führte mich nach Carabbia. Dort folgte dann postwendend gleich der nächste und zugleich längster Singletrail des Tages, welcher mich bis nach Morcote führte.

 

Leider war auch dieser Track total mit Laub übersäht, was den Spassfaktor doch ein wenig bremste. So erreichte ich das malerische Dörfchen Morcote.

      Morcote

 

Zuerst rollte ich ein wenig der Seestrasse entlang dem Lago di Lugano und bog dann irgendwann rechts ab richtung Vico Morcote, welches ich auch schon bald erreichte.

      Vico Morcote

Von dort folgte ein verkehrsarme Teerstrasse (Baustelle sei dank!) bis zur Alpe Vicania, wo ich ausgezeichnet zu Mittag ass.

      Alpe Vicania - sehr gute Küche

 

Nach dem hervorragendem Mahl folgte ein Mix aus einem Weg und Trail. Mal breit, mal schmal wechselte sich die Strecke ab. Machte Spass zum fahren und würde es wohl noch mehr, wenn das Laub nicht gewesen wäre...

      Laub ohne Ende

      Kirche Madonna d' Ongero

 

Das wunderschöne Dorf Carona (Besuch empehlenswert) umfuhr ich auf einer mit Laub (was sonst) übersähten Schotterstrasse und erreichte Ciona. Von dort fuhr ich auf der Hauptstrasse richtung Carabbia bis zur ersten Serpentine. Dort zweigt ein anspruchsvoller Trail rechts ab. Den fuhr ich bereits letztes Jahr und packte ihn auch dieses Mal wieder mit ein. Technisch gesehen sicher das Highlight des heutigen Tages.

      Deftiger Beginn

      Stufen und Serpentinen inklusive

      Mit Betonung auf steile Stufen

      Ganz am Schluss sehr flüssig

 

Der obere Teil ist nur bedingt fahrbar für mich, die zweite Hälfte aber fand ich toll. So erreichte ich Carabbia und auf dem gleichen Trail wie am Morgen fuhr ich zurück nach Pazallo. Auch von dort die gleiche Strecke auf Asphalt retour via Paradiso nach Lugano.

GPS-Track: Monte Arbostora.gpx

Google Earth-Datei: Monte Arbostora.kml

Distanz: 35 km / 900 Hm / Fahrzeit: 3h