Vorgestern hatten Pädi, Silvan und ich die Möglichkeit, bei Lukas Stöckli in Emmetten einen Fahrtechnikkurs zu besuchen. Wir freuten uns natürlich darauf und waren sehr gespannt. Zudem freute ich mich, Luki wieder zu sehen, da ich ja letztes Jahr schon die Möglichkeit hatte, ihn kennen zu lernen.

Als Vorbereitungsauftrag mussten wir Luki einen Fragebogen zuschicken, in welchem wir unsere Ziele für den Kurs definieren mussten. Dies liess Luki dann in den Kurs einfliessen. Für mich war klar, dass ich im Bereich Hinterrad versetzen Fortschritte machen will. Ich kann es nicht ausstehen, wenn ich in den engen Serpentinen ständig absteigen muss.

Als wir uns auf den Weg nach Emmetten machten, regnete es teilweise in Strömen. Der Regen liess dann ein wenig nach, kam dann aber immer wieder. Doch mit der richtigen Bekleidung war das kein Problem. Luki meinte, es sei doch super, dass es regne, so könne er endlich seine neuen Regenkleider ausprobieren.

Bei der Vorstellungsrunde wurde schnell mal klar, dass es mehrheitlich in Richtung Gleichgewicht auf dem Bike und Hinterrad versetzen gehen wird. Diese Anliegen wurden von den meisten genannt, wie oben erwähnt auch von mir.

Auch stellten sich die beiden Helfer von Luki vor. Sein Co-Guide Ivan und sein Praktikant, der ebenfalls Lukas heisst.

Danach gings in den Bikepark Emmetten. Bei der ersten Übung mussten wir einen Bidon auf den Boden stellen und ihn wieder aufnehmen - dies selbstverständlich fahrend auf dem Bike.

Danach gings in den "Sandkasten". Das Ziel dort war, rein mit pumpen und drücken (ohne zu treten), diesen zu befahren. Mir ist es doch tatsächlich beim ersten Versuch gleich gelungen.

      Pädi im Sandkasten


Danach war Gleichgewicht angesagt. Mit Stehen an Ort, Hüpfen an Ort und dem Schwebebalken wurde dies intensiv geübt.

      Silvan auf dem Schwebebalken, beobachtet von "Polizist" Luki :-)


Anschliessend wechselten wir auf die andere Talseite und fuhren ein paar Höhenmeter eine Strasse rauf. Oben angekommen, teilte Luki uns mit, dass nun intensiv das Hinterrad versetzen geübt wird. Bei der ersten Abfahrt mussten wir nur das Hinterrad heben, ohne es zu versetzen. Mut und Konzentration waren gefordert.

Bei der zweiten Abfahrt gings dann ans Eingemachte. Luki erklärte, dass es wichtig ist, zuerst mit dem Vorderrad die gewünschte Richtung einzuschlagen, den Blick zum weiteren Streckenverlauf zu richten (nicht aufs Vorderrad!), und dann den Schwerpunkt nach vorne zu verlagern. Das Hinterrad käme dann von alleine. Und siehe da - es klappte schon ganz gut.

      Luki beim vorzeigen


Das jedoch Silvan dies schon recht gut im Griff hatte, vermochte Pädi und mich nicht mehr zu überraschen.


Auch Co-Guide Ivan zeigte uns einige Kostproben seines Könnens.


Zu guter letzt gings nochmals in den Park, wo Kurven fahren auf losem Untergrund auf dem Programm stand.Die folgenden drei Fotos sind von Luki, welche er mir zugemailt hat. Danke noch einmal dafür.

      Chregu

      Pädi

      Silvan


Am Ende des Tages schien dann tatsächlich noch die Sonne und so wurde auch ersichtlich, dass wir nicht mehr weit von der Schneefallgrenze entfernt waren.

Tja, was soll man am Ende eines solchen Tages noch sagen. DANKE Luki für alles, es war einfach genial. Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Trails, wo ich das gelernte dann (hoffentlich) auch umsetzen kann.