Für den zweiten Tag wählte ich die Chörbschhorn-Tour des Davoser Bikegebebiets aus. Diese Bikeroute ist durchgehend mit der Nr. 646 markiert.

Da ab zwei Übernachtungen in der Jugendherberge Davos die Bergbahnen inklusive sind, und wir einen Gutschein für den Biketransport bekamen, konnten wir am Sonntag völlig umsonst mit der Parsennbahn aufs Weissfluhjoch fahren. Das war natürlich schon mal eine feine Ausgangslage für einen weiteren tollen Biketag.



Oben auf 2'666 m angekommen strahlte die Sonne mit uns um die Wette und es war bereits sehr warm, trotz der Höhe. Die Einzigen waren wir bei weitem nicht, die beiden Bikeabteile in der Bahn waren bis auf den letzten Platz gefüllt.

So fuhren wir zu Beginn ein kurzes Stück auf einer Strasse bergab bis zur Wasserscheide.


Von dort aus konnten wir einen ersten Augenschein nehmen, was uns als nächstes erwartet.



Durchs Hauptertäli, links dem Berg entlang, gings zum Strelapass - na dann mal los.


Der Start führte uns über die Totalp.




Schon bald begann der wirklich coole Felsenweg.


Technisch nichts besonderes, aber sehr eindrücklich.


Nach dem Strelapass gings auf Trail weiter, aber nun bergauf.


Der Trail war aber super im Schuss und wir konnten fast alles fahren.

      Strelasee, 2'404 m


Nach diesem knackigen Anstieg nach dem Strelasee, wurde aus dem Trail ein unblaublich schöner Höhenweg.


Dieser endet bei der Latschüelfurgga. Dort hätte man die Möglichkeit ins Tal runter zu stechen, die Chörbschhorn-Route geht aber ein weiteres Mal wieder bergauf.


So nähern wir uns langsam aber sicher der Chörbschhornhütte.

      Chörbschhornhütte, 2'575 m

Bei der Hütte machen wir eine kurze Pause und geniessen die geniale Aussicht. Wettermässig haben wir da ein absolutes Traumweekend erwischt. Besser gehts nicht!!!


Der weitere Verlauf der Route gehört nun der Abfahrt nach Davos runter. Mit Gegenansteigen ist es nun vorbei, es geht nur noch abwärts. Der erste Teil ist super und macht tierischen Spass. So muss ein Trail sein.


Irgendwo bei Halbzeit des Downhills sind wir über ein Stunde damit beschäftigt, einen Platten bei Lukis Hinterrad zu beheben. Das kommt davon, wenn man Schläuche mitführt, welche einerseits das falsche Ventil haben und andererseits kaputt sind... :-)


Nach dem dritten Schlauch und dem zweiten Flickie ging unsere Tour dann doch noch weiter. Es wurde abruppt technischer und vorallem steiler. Ich mit meinen abgelaufenen Reifen hatte grösste Mühe auf diesem trockenen, sandigen Untergrund und war froh, als wir endlich die Stafelalp erreichten. Luki hingegen kam in einen richtigen Rausch und fuhr alles durch. Dies als Einziger, waren doch noch ein gutes Dutzend andere Biker unterwegs.


Auf der Stafelalp verdrückten wir eine feine Wurst vom Grill, umso gestärkt die letzten Höhenmeter ins Tal in Angriff zu nehmen.

Der Trail ist abwechslungsreich, grundsätzlich aber ebenfalls von der anspruchsvolleren Seite.


Zum Schluss war lockeres Ausrollem der Landwasser entlang.


So kamen wir im Verlaufe des Nachmittags wieder in der Jugi an und machten uns anschliessend wieder auf die Heimreise.

Luki, auf diesem Wege im Namen des Vorstands nochmals vielen herzlichen Dank für Deine unermüdliche Arbeit als OK-Präsi unseres 125-Jahr Jubiläums vom letzten Jahr. Ich hoffe, dieses "Geschenk" hat Dir gefallen. Mir hats auf jeden Fall mächtig Spass gemacht. Schöner als während diesen zwei Tagen kann man diesen Sport fast nicht ausüben. Auf ein ander Mal wieder - Priiiiis!!!

GPS-Track: Choerbschhorn.gpx
Google-Earth-Datei: Choerbschhorn.kml

Distanz: 20 km / Fahrzeit: 2 h 11 min / Höhenmeter: 360 Hm