Es ist ja schon fast Tradition, dass wir an Auffahrt mit dem Bike unterwegs sind. Dieses Jahr fuhren wir auf die Fräkmüntegg um danach auf dem Wurzelhölletrail wieder hinunter zu düsen. Diesmal dabei waren Martha, Martin, Silvan und ich.

Anhand des Wetterberichts sollte es bis in den Nachmittag hinein trocken bleiben. Also starteten wir im Verlaufe des Vormittags bei der Talstation der Pilatusbahn in Kriens. Auf Asphalt und später Schotter fuhren wir von Beginn weg stets bergauf.


Leider nahm die Bewölkung ständig zu und so wurde es auch mit gewonnener Höhe zunehmend frischer. Bei Mülimäs folgten dann die berüchtigten letzten rund 130 Hm. Im siebten Versuch schaffte ich es zum zweiten Mal diesen steilen Aufstieg komplett fahrend zu bewältigen. Silvan stand mir in nichts nach und schaffte es ebenfalls. Für ihn war es eine Premiere!


Ausser Atem erreichten wir das Retaurant auf der Fräki und somit den höchsten Punkt des Tages. Einen kleinen Moment später trafen auch Martha und ihr Bruder Martin ein. Hungrig begaben wir uns ins Bergrestaurant - denn draussen war die Sicht quasi bei Null.


Während der Mittagspause diskutierten wir über den weiteren Verlauf der Tour. Der Wurzeltrail zum Schönenboden war von Anfang an das Ziel, doch ob der bei dieser Nässe überhaupt fahrbar ist? Schnell einigten wir uns, dass wir es trotzdem versuchen wollen.

So fuhren wir mit gefüllten Mägen ein kleines Stück auf der Aufstiegsroute zurück bis Punkt 1'373m. Dort hiess es dann für etwa zwei Minuten Bike auf die Schulter.


Oben bei der Grillstelle geht das Abenteuer jeweils los, so auch bei dieser Tour.


Sofort zeigte uns der Trail was Sache ist. Die nassen Wurzeln und Steine machten uns vom Start weg ordentlich zu schaffen. Denn trocken ist diese Abfahrt super, wie es der Bericht aus dem Jahre 2011 zeigt. Doch bei diesen Bedingungen ist der Schwierigkeitsgrad um einiges höher.


Trotzdem versuchten wir natürlich so viel wie möglich zu fahren.


Trotz den feucht-nassen Verhältnissen hatten wir Freude an dem Trail und waren uns einig: Das nächste Mal gehen wir da runter, wenn es trocken ist.


Aber eben, es gab immer mal wieder kurze unfahrbare Abschnitte.


Hatte ich schon erwähnt, dass es nass war?


Auch bei trockenen Verhältnissen ist der Trail immer noch anspruchsvoll. Ich würde Ihn ungefähr bei S2 einstufen. Durch seine moderate Steilheit nimmt der Schwierigkeitsgrad aber etwas ab und macht ihn dadurch fahrbarer. Man muss nicht stets bremsen, sondern kann es auch mal ein wenig laufen lassen, trotz den Wurzeln und Absätzen. Halt ein richtig, spassiger Wurzeltrail, wenn er denn trocken ist.


Angekommen beim Aussichtspunkt Schönenboden machten wir eine kurze Pause. Die Aussicht selber hielt sich leider in Grenzen.


Weiter gings auf eher einfacheren Trails und Pfaden bis zur Krienseregg.


Nach der Krienseregg zogen wir gleich weiter. Noch waren einige, erneut abwechslungsreiche, Trails vor uns.


Auf den letzten Metern fing sich Martin noch einen Platten ein. Als wäre das nicht genug, musste Petrus genau dann seine Schleusen öffnen und wir wurden zum Abschluss wunderbar verregnet.


Wie aber am obigen Bild erkennbar, taten diese Umstände der guten Laune keinen Abbruch. Am Ziel waren wir uns einig, dass der Tag trotz den nassen Trails ziemlich cool war.

Abschliessend ein Dankeschön an Martha, Silvan und Martin fürs Begleiten und speziell Martin für Deinen Part der Bilder in diesem Bericht.

GPS-Track: Fraekmuent.gpx
Google Earth-Datei: Fraekmuent.kml

Distanz: 20 km / Fahrzeit: 2 h 48 min / Höhenmeter: 1'000 Hm